Anwaltskanzlei Klaus A. Färber

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und Prozessrisiko

Was kostet es? Dies ist eine der häufigsten Fragen, die einem Anwalt gestellt wird.

Die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG); bei einem Prozess fallen außerdem Gerichtskosten nach dem Gerichtskostengesetz (GKG) an.
Die Höhe der Gebühren richtet sich nach dem sogenannten Streitwert – je mehr auf dem Spiel steht, desto höher sind auch die Honorare der Anwälte und die Gerichtskosten.

Eine Erstberatung biete ich für Privatpersonen zum Preis von 119,00 € (inkl. USt.) an. Die Kosten der Erstberatung werden mit den Kosten für weitere Tätigkeiten in derselben Angelegenheit verrechnet.

Gerne ist in außergerichtlichen Angelegenheiten auch die Vereinbarung eines Pauschalhonorars möglich. Sprechen Sie mich einfach an.

Rechtsschutzversicherung

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, so tritt diese für die Kosten einer anwaltlichen Beratung oder eines Prozesses vor Gericht ein.

Beachten Sie jedoch, dass nicht alle Rechtsfälle vom Versicherungsschutz erfasst sind. Insbesondere familienrechtliche Streitigkeiten – bis hin zur Scheidung – sind in der Regel nicht versichert. Viele Versicherungen sehen außerdem eine Selbstbeteiligung vor.

Es empfiehlt sich daher, möglichst bald eine Bestätigung Ihrer Versicherung, dass sie die Kosten übernehmen wird, einzuholen. Meine Kanzlei holt diese Zusage für Sie ein, ohne dass Ihnen hierfür zusätzliche Kosten entstehen.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

In Deutschland muss niemand auf sein Recht verzichten, weil er sich die Beauftragung eines Anwalts nicht leisten kann.

Die Beratungshilfe wird für eine außergerichtliche – d. h. es darf noch kein Verfahren bei Gericht anhängig sein – Beratung und Vertretung durch einen Anwalt gewährt. Die Beratungshilfe umfasst die gesamten Kosten der Beratung und Vertretung mit Ausnahme einer Beratungshilfegebühr von 10,00 € (Nr. 2500 VV RVG), die auch erlassen werden kann.
Die Beratungshilfe beantragen Sie beim Amtsgericht Ihres Erstwohnsitzes.

Die Prozesskostenhilfe deckt die Kosten eines Gerichtsverfahrens ab (Gerichtskosten und Gebühren des eigenen Anwalts; die Kosten des gegnerischen Anwalts müssen Sie – wenn Sie den Prozess verlieren – aus eigener Tasche bezahlen).
Je nach Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen kann die Prozesskostenhilfe auch ganz oder teilweise als Darlehen gewährt werden; die Rückzahlung erfolgt dann in Raten.
Die Beantragung der Prozesskostenhilfe übernimmt meine Kanzlei gerne für Sie.

Weitere Informationen zur Beratungs- und Prozesskostenhilfe finden Sie auf der Website des Bundesministeriums der Jusitz.